Gib Dich dem Fluss des Lebens hin und Dein Leben führt Dich zu Deiner Bestimmung!
Eines Tages wurde mir klar, dass meine Leiter an der falschen Wand lehnte. Das war, als ich beruflich erfolgreich wurde und genau wusste, wie ich mein Geschäft am besten führe, wie ich Leute ausbilde und wie ich finanzielle Freiheit erlange, aber dahinter verlor ich meine „Echtheit“. Und das machte mich nicht mehr glücklich.
Meine Motivation bestand darin, Menschen glücklich zu machen, meinen Kindern einen Start in die Zukunft zu ermöglichen, eigene Familie zu unterstützen. Ich hatte dieses Konzept so sehr verinnerlicht und den Erhalt der Familie und das Wohl der Kinder so sehr idealisiert, dass ich mich selbst dabei völlig verlor. Ich wachte in der Klinik mit der Diagnose einer chronischen Migräne auf, die 9 Jahre alt war, die ich regelmäßig 20 Tage im Monat bekam, ich schluckte einfach Pillen und funktionierte. Die Entwicklung nahm ihren Lauf nach dem Burnout, den ich 2009 erlebte; die Ärzte schlugen mir vor, eine Behinderung zu beantragen. „Wenn es nach uns ginge, würden wir Ihnen nicht erlauben zu arbeiten“, sagte mir mein Arzt.
Ein Schock.
Wie soll ich meinen Kindern sagen, dass ich schwer krank bin? Wie soll ich die Kinder ernähren?
„…Nein, ich werde weiter arbeiten. Mein ganzes Leben lang musste ich überleben, und ich habe meinen Kindern eine glückliche Zukunft gewünscht, alles, was ich getan habe, habe ich für sie getan, und was jetzt? Sie sind erst 16 und 24 Jahre alt und haben eine kranke Mutter. Es ist eine Schande….“
Die Schuldgefühle ziehen uns in den Abgrund. Und da wurde mir zum ersten Mal klar, dass das, was oben ist, auch unten ist. Es kam die Zeit, wo es zu fallen galt. Und ich fiel, fiel, fiel in meine eigene Dunkelheit; die Dunkelheit der ehrlichen Gespräche mit mir selbst, die Dunkelheit der Geständnisse und nackten Wahrheiten, die Dunkelheit, in der alle Masken fielen. Erst während diesen Falls habe ich meine Flügel gefunden. Die Aufrichtigkeit und die Selbstlosigkeit wurden zu meinem Wind, der mich antrieb.
Es war eine lange Reise auf der Suche nach mir selbst, nach Antworten, nach Bedeutungen, die es zu erforschen galt, eine Reise des Verlustes, eine Reise des Schmerzes und der verzerrten Liebe. Ich war ein erfolgreicher Direktor in einer Direktvertriebsfirma, in meinen 15 Jahren Arbeit habe ich 7 Direktoren hervorgebracht, ich hatte zahlreiche Auszeichnungen, Diplome, teuren Schmuck, Reisen und Autos als Belohnung, ich trainierte in Dallas, in Bern, führte selbst Coaching in vielen Städten in Deutschland und Holland durch, war ein ausgezeichneter Stylist und Make-up Artist, trainierte Frauen, um in der Schönheitsindustrie erfolgreich zu sein.
Tausende von Frauen haben meine Ausbildung durchlaufen, und viele von ihnen sind immer noch sehr erfolgreiche Unternehmerinnen, mehrere haben ihren eigenen Schönheits- oder Friseursalon eröffnet, die eine sogar hat ihr eigenes Restaurant. Eine andere ehemalige Schülerin von mir arbeitet als erfolgreiche TV-Stylistin in Holland, wiederum andere ist Feng-Shui-Beraterin. Viele von ihnen sind heute großartige Mentorinnen. Ich habe es immer geliebt, die wahren Talente in den Menschen zu sehen, die Arbeit im Direktvertrieb hat mich viel gelehrt, aber sie hat mich auch eingeschränkt. Was war mein Ziel? Mein Talent? Was war nochmal mein Ziel, mein Traum VOR diesem Job? Ich wollte meine eigene Akupunkturpraxis eröffnen, aber mein Medizinstudium wurde in Deutschland nicht anerkannt.
Und als die heutige Ich den Mut aufbrachte, tiefer zu gehen und mich an das kleine Mädchen zu erinnern, das offen, liebevoll, vertrauensvoll, kreativ und mit einem unerklärlichen Vorwissen in diese Welt der Illusionen kam, wusste sie immer, wer sie war! Und ich erinnerte mich…
Diese ganze Suche handelt von der Bedeutung der Transformation, der Verwandlung und der Manifestation. Ich war schon immer eine, die feinstofflich empfinden und fühlen konnte und ich fand es schwierig, meine inneren Empfindungen, das, was ich da spürte, meine Erfahrungen und mein Wissen in Bilder und verständliche Worte zu verpacken. Der Weg, der jetzt vor mir lag war es wert, dass ich es lernte, mit der Welt um mich herum in Liebe zu kommunizieren, ohne dabei den Kontakt mit mir selbst und mit meiner Seele zu verlieren. Ich bin mir selbst dankbar, dass ich auf der Suche war und dass ich die Lehrer meines Lebens fand und als solche erkannt habe. Ich bin all meinen Lehrern zutiefst dankbar.
Meine Physik- und Mathematiklehrerin in der Schule in der UdSSR, Tamara Petrowna, hat den Samen des kritischen Denkens in mir gesät und mir das damals den Zugang zum damals dort verbotenen Wissen über Yoga, Astrologie und spirituelle Weltanschauung ermöglicht.
Was noch, was war vor dem Medizinstudium?
Ich war einer der besten Schülerinnen der Stadt in den Fächern Physik und Mathematik, und ich träumte davon, Physik zu studieren und zu lernen, wie die Materie funktioniert. Und plötzlich erinnerte ich mich daran, wie ich in der 2. Klasse gefragt wurde, was ich werden will. Die Frage verwirrte mich. „Wahrscheinlich Polizistin,“ war meine kindliche Antwort, „denn ich möchte, dass alle Menschen in Schönheit, in Freundschaft und in Freude leben.“
Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits im russisch-orthodoxen Glauben, in der orthodoxen Kirche getauft worden, was damals in der UdSSR auch beinahe einer Straftat glich – die Kirch war verboten und verpönt. Ich war 12 Jahre alt, als ich die Bibel las und darauf bestand, dass ich sie unbedingt brauchte. Dann nahm mich meine Großmutter, die nie über Gott sprach, mich zu einer 1.500 km weit entfernten Stadt mit, um mich dort taufen zu lassen. Ich war fleißig in meinen Studien und Gebeten, es war aber für mich nicht genug und so las ich auch den Koran und war überrascht über die Ähnlichkeit seiner Lehren mit der Bibel. Natürlich nahm ich alles mit meinem kindlichen Verstand wahr, jeden Tag in der Pause sprachen wir mit Tamara Petrowna über das Leben und sie erzählte mir vom Buddhismus und vom vedischen Wissen. So eine Art von Information, die Bücher darüber konnte man in den 90er Jahren in Russland nicht bekommen. Die Taufe hat mich nicht vollends erfüllt, und ich suchte weiter nach Wissen, nach einer Art innerem Bezugspunkt, der mir solche oder ähnliche Moralvorstellungen und ähnliche Lebensregeln und -prinzipien liefern konnte. So sammelte ich die Wahrheit sandkörnchenweise, während ich weiterhin betete und innerlich mit einer unsichtbaren Kraft und mit der Quelle der Schöpfung kommunizierte.
Ich lebte hauptsächlich bei meinen Großmüttern; meine Mutter sah ich nur selten, denn sie war nach dem Tode meines Vaters wiederverheiratet und lebte mit ihrem neuen Mann und meiner Halbschwester in ihrer Wohnung.
Ich war erst 11 Monate alt, als mein Vater durch einen Motorradunfall ums Leben kam. Und als meine Großeltern väterlicherseits nach Deutschland zogen, war das ein schrecklicher Verlust für mich. Obwohl meine Großeltern mütterlicherseits mich auch sehr liebten, beschloss ich, dass ich nach Deutschland ziehen würde, sobald ich meinen Pass bekäme. Aber das war in den Jahren des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der Perestroika nicht so einfach. Meine Großmutter sagte mir damals, wenn du in Deutschland einen Job bekommen willst, solltest du Friseurin oder Medizinerin werden. Eine Friseurin – das ist nichts für mich, sagte ich mir, also fing ich an Medizin studieren. Meine Pläne über eine Karriere als Physikerin habe ich damals begraben. Obwohl ich mir jetzt vorstellen kann, dass ich im Ruhestand gerne als Gasthörer der Quantenphysikvorlesung an der Universität besuchen würde.
Die medizinische Universität befand sich in einer anderen Stadt, und ich hatte inzwischen einen Sohn, den ich allein großzog. Als ich mein Praktikum in einem multidisziplinären Krankenhaus als Assistentin in der Augenmikrochirurgie absolvierte, schlug der Chefarzt des Krankenhauses vor, dass ich zusammen mit anderen Ärzten eine Ausbildung zur Akupunkteurin machen sollte. Die Ausbildung wurde von Experten aus China durchgeführt, die an der Moskauer Akademie arbeiteten. Ich konnte mit einem Team bedeutender Ärzte studieren: Neuropathologen, Orthopäden, Endokrinologen usw; wir waren die ersten, die das Wissen der unsichtbaren alten Meridianen-Medizin nutzten. Das war ein Bruch all meiner Denkmustern und für mich äußerst interessant. Wir tauschten Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven aus und sammelten gemeinsam neue Erfahrungen.
Ich war 20 Jahre alt, als bei mir eine merkwürdige Krankheit diagnostiziert wurde, für die die Ärzte keine Erklärung fanden und die mir sagten, dass infolge dieser Krankheit in fünf Jahren alle meine Organe aufgrund einer gestörten Blutversorgung allmählich aufhören zu funktionieren würden… Ein erfahrener Professor aus der Hauptstadt, der mich behandelte, bestimmte eine Behandlung und sagte: „Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, jetzt bist du an der Reihe – zu leben! Leben Sie nach deinen eigenen Regeln, leben im Vertrauen, im Einklang mit deiner Seele und deinem Körper!“ …und ich habe ihn gehört…
Ich wurde anders – wurde zu einer Querdenkerin, einer Andersdenkenden, wurde „unbequem“, aber ich überlebte und ich lebe immer noch.
Ich war 23, als ich zu meiner Großmutter nach Deutschland ziehen konnte, das war 2002 und da war ich schon verheiratet. Wenn ich zurückblicke, wird mir klar, dass ich ohne den Druck der gesellschaftlichen Normen und ohne den Druck, alleine überleben zu müssen, mit denen ich vom ersten Jahr meines Lebens an lebte, niemals geheiratet hätte.
Ja, ich habe schon immer Wert auf Partnerschaft gelegt, auf ein partnerschaftliches Bündnis Hand in Hand. Aber ich empfand es befremdend, wenn ein Mensch etwas aus Gefühl tut, gesellschaftlichen Normen und Pflicht entsprechen zu müssen. Ich nahm an, wenn sich zwei reife Persönlichkeiten begegnen, die im Hier und Jetzt sind, wenn sie bereit sind, offen und aufrichtig zu sein, bereit, durch eine Partnerschaft zu lernen, die ihren Körpern zu vertrauen, und die imstande sind, die Impulse der Seele vom Schrei des Egos zu unterscheiden, dann bedürfen sie nicht wirklich irgendwelcher Papiere oder Verträge. Es braucht viel Mut, in einem Partner seinen Animus oder seine Anima, ein Spiegelbild des eigenen Ego oder sogar den Schrei seiner eigenen Seele zu sehen. Sich selbstlos in eine Beziehung zu begeben, ist wie völlig nackt zu bleiben. Und das größte Hindernis für diesen Schritt sind Schuldgefühle und Kindheitstraumata…
Wenn ich liebte, wenn das, was ich erlebte, wirklich Liebe war, warum hat sie unsere Ehe nicht gerettet, sondern sie in eine toxische Beziehung verwandelt? Was ist Liebe? Was ist die wahre Liebe? Was ist der Unterschied zwischen dem Verliebtsein und einer reifer Liebe? Wenn wir Fragen an das Universum richten, werden wir definitiv Antworten in Form von Erfahrungen, scheinbar zufälligen Begegnungen oder etwa als uns allein verständliche Hinweise während des Lesens eines Buches usw. erhalten. Ich erinnere mich an meine früheste Kindheit, als ich noch unter dem Tisch gehen konnte, ohne mich zu bücken, als ich noch nicht mal die die Türklinke reichen konnte, selbst da lernte ich es, mit meiner Welt zu sprechen. Ich stellte mir vor, wie sie mich in ihre Arme nimmt und mir ihre Liebe in Form von Wärme der Sonnenstrahlen zeigt, mir die Behaglichkeit des Laubs der Bäume schenkt und die erstaunliche Welt der Insekten offenbart.
Der Preis für dieses Supergefühl war meine Einsamkeit, in der ich überwiegend verweilte.
Im Jahr 2005 eröffnete ich meine eigene Schönheitsschule für Privatpersonen und angehende Profis. Mein Erfolg kam durch die Synchronizität mit meiner Welt. Sag niemals nie! Ich bin nicht nur Imagemacherin und Make-up-Coach, sondern auch ausgebildete Hairstylistin. Das Brautstyling inspirierte mich an Wochenenden und tauchte mich in eine Atmosphäre von Liebe, neuen Hoffnungen und Kreativität. Es war meine Gelegenheit, das schnelle Ergebnis des kreativen Prozesses live zu erleben und zu akzeptieren, dass alles irgendwann endet und Platz für etwas Neues macht.
Meine Mutter flog aus Kasachstan zu mir, und während ihres Besuches fiel aus ihrer Tasche einmal zufällig eine Eintrittskarte heraus – eine Einladung zu einem Seminar – da war ein Zitat eines Sufi-Meisters dabei. Nachdem ich es durchgelesen hatte, lief mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper, weil der Sinn dieses Zitats mit meinem ganzen Inneren Wesen resonierte. Ein Jahr später, als mich meine Wissens- und Entwicklungsdrang packten, fand ich die Eintrittskarte und rief in Moskau an, um einen Kurs zu belegen. Doch ich musste nicht nach Moskau fliegen, sondern zwei Stunden später erhielt ich einen Anruf von einem Vertreter dieses Instituts aus Kölner Filiale, und zwei Monate später wurde mir vorgeschlagen, als offizieller Organisator dieser Kurse zu agieren.
Ich konnte parallel zu meiner Arbeit als Kosmetikerin und Visagistin Institutskurse in Deutschland veranstalten. Ich bin meinem Lehrer Timur Yordan für seine aufschlussreichen Gespräche außerhalb des Unterrichts, für seine spielerische Mystik, unendlich dankbar. So habe ich das Meditieren erst gelernt.
Eines Tages wird er sagen: „Es gibt Jogurt, der gesund ist, es gibt Hüttenkäse, Käse, saure Sahne, und sie sind alle köstlich, gesund und lecker… aber es gibt auch Milch! Daraus kann man sowohl den Jogurt als auch Sahne und Käse und machen… Such mal nach Milch!“ Und ich hörte ihm zu und ahnte, dass er wusste, wo die Milch zu finden ist… Später wird er mich seinen Lehrern vorstellen, und so beginnt meine Reise in die Mystik, und ich lerne die wahren Sufi-Meister kennen, über die einst Gurdjieff und Idris Shah schrieben. Viele Reisen, Begegnungen mit wunderbaren einfachen und berühmten Menschen bereicherten mein Leben. Wir führten tiefe Gespräche, meditierten, hörten Musik und schwiegen manchmal einfach. So kam ich zum ersten Mal in Berührung mit der mystischen Erfahrung der Einheit, über die die großen Meister des Sufismus Rumi und Jawad Noorbaksh geschrieben haben.
Und dann kam eines Tages ein außergewöhnlicher Mann, der Theosoph, Mystiker und Schriftsteller Leonid Tiraspolsky, nach Köln in das Sufi-Haus, wo wir sonntags meditierten. Er war umgeben von seinen Schülern, die eine Atmosphäre des von vollkommenem Vertrauen und Einheit des Seins schufen. In der Nähe eines Meisters einer solchen Tiefe kommt man sich selbst näher und erwirbt die Fähigkeit, in und durch die Stille zu lernen. Während der gemeinsamen Meditation wurde ich von einem Strom außerordentlich schöner Bilder des Universums überwältigt. Und später wollte ich all des auf Leinwand festhalten – es war meine erste kindliche Zeichnung. Diese Erinnerungen bringen mich auch heute noch an einen Ort des Friedens, der bedingungslosen Liebe und der totalen Akzeptanz. Das erste Sufi-Gedicht wird bei unserem zweiten Treffen, ein Jahr später, mich durch seine Süße und Liebe überwältigen.
Im Jahr 2009 verletzte sich mein Sohn in einem Kung Fu-Kurs am Rücken, der Ärzte versuchten vergeblich ihm zu helfen, es half nichts wirklich. Ein Jahr später kam ein spezialisierter körperorientierter Psychologe und Chiropraktiker und Qigong-Meister aus Moskau, um hier in Deutschland zu praktizieren. Er behandelte meinen Sohn und konnte innerhalb von zwei Tagen alle Rückenprobleme meines Sohnes besiegen, die seitdem nie mehr zurückkamen. Er weckte in mir das Interesse dafür, wie man die Bedürfnisse des Körpers versteht und emotionale Blockaden löst. Als ich ihn ein halbes Jahr später zum Zwecke einer Ausbildung in Moskau besuchte, stellte er mich seinem Lehrer vor, einem renommierten Sportchiropraktiker, der auch mein Lehrer für Körperarbeit werden wurde. Damals ahnte ich noch nicht, dass dies 10 Jahre später meinen beruflichen Werdegang völlig umkrempeln würde.
Später, in Deutschland, werde ich eine 2-jährige Ausbildung in verschiedenen Massagenarten machen und die Initiierung in Reiki und DV bekommen…
2018 wird ein Buch von meinem Freund und Mentor Leonod Tiraspolsky „The Heart of Mind“ erscheinen. Nach dieser Lektüre und nach den Gesprächen mit ihm werde ich verstehen, dass es ohne die Aufarbeitung von Kindheitstraumata schwierig ist, sich auf dem inneren Entwicklungsweg zu begeben. Einen Monat später werde ich auf die hermetischen Übungen und auf die hermetischen Regeln kommen, und ein Jahr später werde ich in Stuttgart erst zum Gasthörer des IIH Instituts und dann in Moskau meine Ausbildung zum praktischen Psychotherapeuten beginnen. Später begegne ich eine Therapeutin Petra Schneider, bei der ich hier in Deutschland eine Ausbildung mit Energie und mit Psychosomatik starte. Gleichzeitig mache ich eine Ausbildung zum Psychologen und Soziologen beim Alexander Menshikov. 2021 absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung in pädagogischer und psychologischer Beratung bei Doktor phil. Georg Klaus in Köln und somit erhielt auch ein Zertifikat, welches mich zur Öffnung einer Gesundheitspraxis bevollmächtigte. Später wird mich das Schicksal mit einer großartigen Therapeutin und Schamanin aus Peru bekannt machen, die mir beibringt, auf die Natur zu hören, mit unserer Mutter Erde und mit dem Vater des Kosmos zu konnecten und mir die unendlichen Möglichkeiten der Natur und der Pflanzenwelt offenbart.
Unser Lernprozess ist endlos und er manifestiert sich durch die Aufrichtigkeit in der Berührung zu der Seele einer Person, die man gerade begegnet. Und durch das Zuhören, Beobachten, Offen-Sein für das Leben, für die Veränderungen.
Das Leben ist Veränderung, und Veränderung verursacht bisweilen Angst bei unserem Verstand. Meistens ist die größte Angst des Menschen die Angst vor dem Tod.
Diejenigen, die Angst vor dem Tod und der Zukunft haben, wissen noch nicht, dass sie bereits in der Vergangenheit gestorben sind.
Nachdem man sich von dieser Angst vor dem Tod befreit hat, erkennt man, dass man in Wirklichkeit Angst vor dem Leben hat. Menschen haben Angst, natürlich, offen, spontan zu sein, Angst einfach man selbst zu sein, Angst, nicht akzeptiert, nicht geliebt zu werden und so weiter.
Und hier beginnt die Hauptarbeit an sich selbst.
Die totale Verwirklichung der Liebe und der Akzeptanz, vor allem für sich selbst, ohne Wertung, das ist der Weg aus dem System.
Schluss mir dem Angepasst-Sein!
Der Übergang vom Über-Leben zum LEBEN beginnt dort, wo die Selbstliebe, die Ehrlichkeit zu sich selbst, die Aufmerksamkeit für den eigenen Körper, für die eigenen Gefühle und das Leben IM Gefühl und IM Augenblick beginnt.
Jetzt.
Sei einfach du selbst, sei einfach das SEIN.
Dank der Weltereignisse des Jahres 2020 schloss ich meine Schule und eröffnete eine Gesundheitspraxis. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits praktizierende Psychotherapeutin, Akupunkteurin und Massagetherapeutin mit der Spezialisierung auf dem Gebiet der fernöstlichen Massagetechniken. In diesem Jahr habe ich endlich meine persönliche Heilpraxis verwirklicht, die multidimensional und sehr kreativ ist.
Mein ganzer Weg ist erfüllt von der Bedeutung von Transformation, Verwandlung und Manifestation. Ich war schon immer sehr empfindsam für das Feinstoffliche und fand es schwierig, meine inneren Erfahrungen und meine feinstofflichen Wahrnehmungen in Bilder und Worte zu verpacken. Meine Reise war es wert, zu lernen, wie ich mit mir und meiner Seele in Kontakt bleibe und wie ich in Liebe mit der Umwelt um mich herum kommunizieren kann. Ich bin mir selbst dankbar, dass ich mich auf die Suche begeben habe und dass ich den Lehrer meines Lebens begegnete und diese als solche erkannt habe.
Ich bin all meinen Lehrern zutiefst dankbar.
In Liebe,
Tatjana











